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Im Herbst 2009 jähren sich die Friedliche Revolution und der Fall der Mauer zum zwanzigsten Mal.

 

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Geschichte der Friedlichen Revolution und die Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, die Fluchtbewegungen im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Bild-Text-Tafeln zur Lokalgeschichte ergänzen den Blick auf die „großen“ Ereignisse.

Gleichzeitig zeigt die Ausstellung rd. 20 Plakate des Plakat-Wettbewerbs „geschichts-codes: Für Freiheit und Einheit“, der in den Jahren 2004 und 2005 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler und Bundesaußenminister a.D.  Hans-Dietrich Genscher gestartet wurde.

Im Heimatmuseum Hornburg befindet sich auch ein Grenzlandraum, der an die Teilung Deutschlands erinnert. In Text und Bild werden die Probleme Hornburgs mit der ehemaligen Zonengrenze erläutert. Auch die Öffnung der Grenze am 18. November 1989 zwischen Hornburg und Osterwieck wird dokumentiert und neben einem Stück Original-Grenzzaun bildet ein „Trabbi” den Anziehungspunkt dieses Raumes.


– Informationszentrum „Grenze zur DDR” - Raum 10