heimatmuseum hornburg
3Ein Pelikan tötet seine Jungen
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Heimatmuseum
Hornburg e.V.
Montelabbateplatz 1
38315 Hornburg

Haupteingangstür

Ein Pelikan tötet seine Jungen


Im Rokoko-Oberlicht ist darin ein Pelikan abgebildet, der seine Jungen tötet. Dieses Motiv, so Stadtheimatpfleger a. D. Fritz Sengpiel, geht auf die griechische Mythologie zurück, in der der Pelikan die Jungen nach drei Tagen wiedererweckt. In der christlichen Symbolik steht es für den Opfertod Jesu Christi. „Eine weitere Deutung besagt, dass der Pelikan seine Jungen mit seinem eigenen Brustfleisch füttert. Dieses Bild steht für die aufopfernde Mutterliebe“, berichtet der Stadtheimatpfleger a.D.

 

Gemauerte Hagelrune und Lebensbäume aus Ziegelsteinen


Ein Beispiel für ein barockes Haus ist das heutige Heimatmuseum in Hornburg. Einst Schulgebäude zeigt es eine Ausfachung mit Ziegelsteinmusterung.

In einigen Gefachen stellen die Ziegelsteine Symbole dar. Über der barocken Tür mit dem Rokoko-Oberlicht ist in einem Gefach ein Sechsstern, eine Hagelrune, gemauert. Auch Lebensbäume sind mit Ziegelsteinen am Heimatmuseum dargestellt. In der Mythologie sind Lebensbäume Symbole menschlichen Lebens beziehungsweise der Unvergänglichkeit.

An vielen stilisierten Lebensbäumen befindet sich oben eine Blüte, die die Zukunft symbolisiert. Die anderen Blüten stehen für die einzelnen Generationen. Die Zahl der Blüten muss nicht mit der Zahl der Generationen übereinstimmen. Die gemauerten oder geschnitzten Lebensbäume stehen in Vasen, dem Symbol für die Mutter Erde.

(Text aus der Sonderausgabe „Spezial“ Nr. 9 der Braunschweiger Zeitung)

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Öffnungszeiten :
Dienstag – Samstag
14.00 – 16.00
Sonntag
14.00 – 17.00

Einladung zu einem 
Museumsbesuch als PDF

Ab 1. Juli 2011
gelten neue Eintrittspreise 
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Letzte Änderung: 06.10.2011 |
Webredaktion: Markus Otto